„150 Jahre Bahnhof Jamlitz“
Ausstellungseröffnung: 24. April 2026 um 15:00 Uhr
Der Bahnhof Jamlitz in Brandenburg blickt auf 150 Jahre bewegte Geschichte zurück – von seiner Eröffnung am 31. Dezember 1876 als Bahnhof Lieberose bis zu seiner heutigen Nutzung als Denkmal- und Bildungsort rund um das Justus-Delbrück-Haus.
Vor 150 Jahren, am 31. Dezember 1876, wurde mit dem damaligen Bahnhof Lieberose das Tor zur Eisenbahnwelt in der Region geöffnet – heute kennen wir ihn als Bahnhof Jamlitz. Als Knotenpunkt an der Hauptstrecke Cottbus–Frankfurt (Oder) und mit Anschluss an die legendäre Spreewaldbahn war er über Jahrzehnte Motor für Mobilität, Handel und Begegnung in der Lausitz.
Gleichzeitig spiegelt der Bahnhof Jamlitz die Brüche der deutschen Geschichte: In der Nähe befand sich während der NS-Zeit das KZ-Außenlager Lieberose, später wurde das Gelände als sowjetisches Speziallager genutzt – bis heute ein zentraler Ort des Erinnerns. Dass das erhaltene Bahnhofsensemble heute unter Denkmalschutz steht, macht seine besondere architektonische und geschichtliche Bedeutung sichtbar.
Mit dem Justus-Delbrück-Haus – Akademie für Mitbestimmung – ist der Bahnhof Jamlitz heute ein lebendiger Bildungs- und Kulturort, an dem junge Menschen, Gäste und Einheimische gemeinsam Geschichte reflektieren und Zukunft mitgestalten. Die Ausstellung „150 Jahre Bahnhof Jamlitz“ lädt dazu ein, diese einzigartige Verbindung von Eisenbahngeschichte, Erinnerungskultur und gesellschaftlichem Engagement am historischen Ort zu entdecken.





