Wandern in der
Lieberoser Heide

Ludwig Leichhardt Naturlehrpfad


Der Ludwig Leichhardt-Naturlehrpfad besteht aus insgesamt fünf Pfaden, die insgesamt eine Länge von rund 30 Kilometern umfassen. Dieser Naturlehrpfad ist somt einer der längsten Lehrpfade Deutschlands. Jeder dieser fünf Pfade widmet sich einem ausgewählten Aspekt der vielfältigen Naturlandschaften zwischen den Orten Goyatz und Butzen.
Namensgeber ist der 1813 am Schwielochsee geborene Naturforscher und "Australienentdecker" Ludwig Leichhardt. Er ist zwar längst nicht so bekannt wie etwa Alexander vom Humboldt, aber er gehörte mit zu den größten Naturforschern dieser Zeit.  

 Alle Pfade im Überblick

 

Das Wildnisgebiet


Der rund 15 Kilometer lange Wildnispfad steht symbolisch für das gesamte und streng geschützte Wildnisgebiet der Lieberoser Heide. "Wildnis" bedeutet, dass die Natur sich komplett selbst überlassen bleibt und der Mensch nicht oder so gering wie möglich in die Naturprozesse eingreift. Gerade die "unzerschnittene Weite" des Wildnisgebiets der Lieberoser Heide macht es für die Biologische Vielfalt so wertvoll. Der Wildnispfad hält viele Informationen über "Wildnis" bereit.

 

 Der Wildnispfad im Überblick

Pinnower Läuche & Tauersche Eichen


Das Gebiet Pinnower Läuche und Tauersche Eichen ist das zweitgrößte Flora-Fauna-Habitat Gebiet des Naturparks Schlaubetal. Auf 45 ha ist es gleichnamiges Naturschutzgebiet und zugleich Totalreservat, in dem keine Bewirtschaftung. Das Gebiet liegt in einem Landschaftsraum, der sich als gewässer- und moorgeprägte Kiefern-Eichenforstlandschaft beschreiben lässt und zudem einige naturbelassene Moore umfasst.  Kesselmoore, wie das in den Mischwald eingebettete „Weiße Lauch“ gehört zu den Torfmoosen, die enorme Wassermengen speichern können und wo verschiedene "Rote-Liste-Arten" gedeihen. Der Großseestrand lädt zum Baden und die gastronomische Einrichtung in den Sommermonaten zur Einkehr ein."Lauch" bzw. "Läuche" entspringt dem niedersorbischen Wort lug = Grassumpf, sumpfige Niederung. Zahlreiche rund 300-jährige Alteichen und Kiefern prägen das Bild. 

Naturlehrpfad "Tauersche Eichen"
Unterstüzt durch Informationstafeln lädt auf einer Strecke von 10 km der Naturlehrpfad zum Erkunden des Naturschutzgebietes "Pinnower Läuche und Tauersche Eichen" ein. Der Waldweg ist teilweise befestigt. Der Großseestrand lädt zum Baden und die gastronomische Einrichtung in den Sommermonaten zur Einkehr ein.
Als Startpunkt bietet sich der kleine Parkplatz an der Waldschule am Kleinsee an, wo u.a. auch der Köhlerpfad beginnt, der mittels vier Stationen über die Historische Köhlerei im Tauerschen Forst informiert und rund 2 km lang ist.

 

Rund um Friedland


Auch rund um Friedland im Norden der Lieberoser Heide bieten sich eine Vielzahl von Wanderungen an, die die Schönheit der Region und die Verbindungswege zwischen den Ortsteilen erlebbar machen. Von malerischen Pfaden bis hin zu besonderen Naturplätzen.

Alle Wege auf Komoot ansehen

 

Reicherskreuzer Heide


Nur an wenigen Orten Europas gibt es 1000 ha zusammenhängender Heide. Im Naturpark Schlaubetal finden Sie einen dieser Orte. Die Reicherskreuzer Heide ist ein artenreiches, europäisches Schutzgebiet. Ob im Frühjahr zur Ginsterblüte, in der die Landschaft in verschiedenen Gelbtönen erstrahlt, oder im Spätsommer, in der das Heidekraut farbenprächtig in verschiedenen Violett- und Rosatönen erblüht – die Reicherskreuzer Heide bietet zu jeder Jahreszeit besinnliche Momente. Ein Lehrpfad informiert auf Schautafeln über die Entstehung und Pflege dieser Landschaft sowie über die Besonderheiten der zum Teil sehr seltenen Tier- und Pflanzenarten. Wenn man vom Lehrpfad aus in Richtung Henzendorf wandert (2 km), findet man dort ferner einen Findlingspark. Ein Teil des Parks ist der Entstehungsgeschichte der Region gewidmet. Im anderen wurden ausgewählte Findlinge von Künstlern mit hethitischen und keltischen Symbolen, sowie germanischen Runen versehen und führen so durch 3000 Jahre Menschheitsgeschichte.