31. Juli: Eröffnung des neu gestalteten Wildnispfades


Eröffnung des neu gestalteten Wanderwegs Wildnispfad:
Mit Käuzchen und Libelle Lieberoser Naturschätze entdecken

 

Kurzporträt Wildnispfad

 

Presseinformation

Lieberose, den 31. Juli 2025: Mit neugierigen Blicken, gespitzten Ohren und festem Wanderschuh feierten Naturfreund*innen, Anwohner*innen und Projektpartner*innen am 31.7.2025 gemeinsam die Eröffnung des neu gestalteten Wildnispfads im Wildnisgebiet Lieberose. Zwischen geheimnisvollen Mooren, stillen Seen und urigen Kiefernwäldern wurde ein Stück Wildnis neu erlebbar gemacht – pünktlich zum World Ranger Day, der weltweit auf die wichtige Arbeit von Rangerinnen und Rangern aufmerksam macht.

Feierlich durchschnitten Dr. Antje Wurz und Sophie Büchner von der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg – Die Wildnisstiftung das Eröffnungsband. Anschließend ging es gemeinsam auf Tour über den frisch ausgeschilderten Libellenrundweg – ein etwa vier Kilometer langes Teilstück des insgesamt 19 Kilometer umfassenden Wildnispfad-Wegenetzes.
„Der Wildnispfad ist für uns ein echtes Herzensprojekt. Er macht die faszinierende Vielfalt der Lieberoser Heide für alle zugänglich – von Ameisenlöwe bis Ziegenmelker, von glitzernden Libellen bis zu knorrigem Totholz“, sagte Dr. Antje Wurz aus dem geschäftsführenden Vorstand der Wildnisstiftung. „Unser Dank gilt allen, die an der Umsetzung mitgewirkt haben. Ganz besonders hervorheben möchte ich unseren langjährigen Spender Frank Krajewsky. Dank seiner finanziellen Unterstützung können wir das neue Naturerlebnisangebot jetzt gemeinsam einweihen und laden alle ganz herzlich dazu ein, den neuen Wildnispfad zu entdecken.“

Vom kurzen Familienausflug bis zur Tagestour – Wildnis für jede Gelegenheit
Ob naturbegeisterte Wanderfans, neugierige Kinder oder ruhesuchende Spaziergänger – der neue Wildnispfad hält für alle ein passendes Erlebnis bereit. Der sanft geschwungene Libellenrundweg führt vorbei am Moor „Butzener Bagen“, an dem man im Sommer zahlreiche Libellen beobachten kann – schillernd und leicht wie Juwelen in der Luft. Zwei neue Bänke laden zum Verweilen ein – mit direktem Blick auf das Moor. Ob eine kleine Runde um den Bergsee mit zwei Kilometern oder eine ausgedehnte 15-Kilometer-Tour auf dem Käuzchenweg – auf dem Wildnispfad findet jede*r einen ganz eigenen Zugang zur Natur.

Sophie Büchner, Projektmanagerin Regionalentwicklung bei der Wildnisstiftung, gefällt die neue Vielseitigkeit: „Ich freue mich darauf, weiterhin die Faszination für das Wildnisgebiet Lieberose auf geführten Exkursionen auf dem Wildnispfad, bei Kinder- und Erwachsenengruppen zu wecken. Zudem bieten die neu gestalteten Infotafeln auf dem Wildnispfad mit spannenden Inhalten und Mitmachelementen viele Möglichkeiten das Wildnisgebiet auch außerhalb dieser Termine  kennenzulernen.“

Wissen am Wegesrand – mit Libelle, Raufußkauz und „Bimmelguste“
Damit nicht nur die Füße, sondern auch der Kopf etwas geboten bekommt, begleiten neue Infotafeln die Wege. Sie erzählen von faszinierenden Lebensräumen, tierischen Waldbewohnern und historischen Spuren: Was macht Totholz so lebendig? Welche Tiere leben in Baumhöhlen? Und was hat es mit der alten Schmalspurbahn „Bimmelguste“ oder dem „Beyerberg“ auf sich? Wer aufmerksam wandert, erfährt so einiges – und gerät ins Staunen über die Vielseitigkeit und unerwarteten Schätze des Wildnispfades.
Und auch zum Entspannen lädt der neue Wildnispfad ein: Mit zwei Picknickplätzen, sieben Sitzbänken und einer gemütlichen Himmelsliege ist für Rast und Aussicht gesorgt. Der Pfad verläuft stellenweise auf dem Leichhardt-Trail. Ein insgesamt 54 km langes Wegenetz, das dem berühmten Naturforscher und Australienreisenden Ludwig Leichhardt gewidmet ist.

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